DA WAR SCHON FEUER DRIN

In beiden Spielen gegen Deggendorf merkte man nicht, dass es noch Vorbereitungsspiele waren. Beide Mannschaften haben versucht, schnelles und aggressives Eishockey zu spielen. Bei unseren EXA IceFighters fehlte Michal Velecky in beiden Spielen wegen einer leichten Verletzung.

Am Freitagabend waren es erst die Hausherren, die den Ton angaben. Der DSC machte mächtig Druck und zeigte seine offensiven Qualitäten. „Keke“ Roßberg stand mehrmals im Brennpunkt und zeigte starke Paraden. Im ersten Powerplay trafen die Deggendorfer auch zum ersten Mal. Unsere Mannschaft kam erst spät in dem ersten Drittel ins Spiel. Im zweiten Abschnitt lief es schon besser. Und Ian Farrell zeigte einmal mehr, warum die Verantwortlichen gerne den ganzen Sommer auf seine Zusage gewartet haben. Er tanzte bei 4 gegen 4 zwei Gegner aus und traf unhaltbar in den Winkel. Danach wurde es erstmal hektisch. Das Resultat eines „Gerangels“ war eine Spieldauerstrafe für Esa. Deggendorf nutzte diese Überzahl zum 2-1. Aber Damian Schneider traf zum erneuten Ausgleich. So ging es in die zweite Pause. Im letzten Drittel waren es erneut die Hausherren, die besser starteten. Sie gingen erneut in Führung. Aber unsere Fighters drehten jetzt richtig auf, bekamen den Gegner immer besser in den Griff und immer mehr Chancen. Folgerichtig gelang wieder der Ausgleich und sogar die erste Führung. Stephan Tramm und Hubert Berger waren die Torschützen. Aber der DSC kam noch einmal zurück und so ging es in die Verlängerung. Trotz guter Chancen für unsere Jungs hatten die Deggendorfer hier das bessere Ende für sich und gewannen mit 5-4 nach Verlängerung.

Einen Tag später war gestern dann das Rückspiel in Taucha. Und es schien so, als wäre bei beiden Mannschaften noch etwas aus dem Freitagsspiel übrig geblieben. Es ging von Anfang bis Ende hart zur Sache. Hier wurde sich nichts geschenkt. Diesmal kamen unsere EXA IceFighters besser ins Spiel und machten Druck von Anfang an. Mit viel Laufarbeit konnten die Gäste immer wieder beim Aufbau gestört werden und Chancen herausgespielt werden. Weil beide Mannschaften aber defensiv gut agierten und beide Torhüter stark spielten, blieb es bei dem 0-0. Im zweiten Drittel brachte dann Erek Virch unsere Mannschaft in Führung. Insgesamt wurde es dann wieder hektischer. Es gab auf beiden Seiten viele Strafen in beiden Spielen. „Da müssen wir disziplinierter werden. Das kostet zu viel Kraft“ meinte unser Coach nach dem Spiel. In der Mitte des zweiten Drittels musste dann der bis dahin starke Mark Arnsperger verletzt vom Eis. Benedict Roßberg vertrat ihn mit ebenfalls starken Paraden. Zum dritten Drittel kamen außerdem Antti Paavilainen und Marvin Miethke nicht mehr zurück auf’s Eis. „Wir wollen nichts riskieren in der Vorbereitung und werden unsere medizinische Abteilung in Ruhe arbeiten lassen. Mit dem Elisabeth Krankenhaus und dem ARZT sind wir bestens aufgestellt“ erklärte Gerike. Deggendorf gelang dann erst der Ausgleich, bevor Esa uns erneut in Führung schoss. Doch die Gäste glichen erneut aus. Und so ging es wie am Vortag in die Verlängerung. Mit dem gleichen Ausgang wie Freitag. Deggendorf zeigte sich cleverer und gewann mit 3-2 nach Verlängerung. Für unsere IceFighters geht es schon am Dienstag weiter. Da spielen wir um 20 Uhr daheim gegen die Selber Wölfe.