ERGEBNIS DEUTLICH – SPIELVERLAUF NICHT

Gestern Abend endete der vorletzte Test unserer EXA IceFighters in Selb mit 1-5. Dabei spiegelt dieses klare Ergebnis nicht unbedingt den Spielverlauf wieder. Die IceFighters starteten stark. Gleich in der ersten Minute des Spiels kombinierten sich Ian Farrell und Michal Velecky sehenswert durch die Selber Verteidigung und Michal Velecky vollstreckte. Was ein Auftakt für den endlich wieder einsatzfähigen Neuimport. Leider hielt diese Führung nur 5 Minuten. Dann glichen die Wölfe aus. Kurz darauf jubelten wieder die IceFighters, aber das Tor von Dominik Patocka wurde wegen Torraumabseits wieder aberkannt. Dafür durften die Hausherren noch zweimal jubeln. So ging es mit 1-3 aus unserer Sicht in die Kabine. „Das Hockey, das wir in den ersten 20 Minuten gespielt haben, hatte wenig mit taktischer Disziplin zu tun. Leidenschaft und Laufbereitschaft waren da, aber der Kopf nicht“, ärgerte sich unser Coach über das Anfangsdrittel.

Im Mittelabschnitt sah es deutlich anders aus. Die Hausherren kamen nur noch selten zu guten Abschlüssen, blieben aber trotzdem immer gefährlich. Unsere Jungs hingegen hatten einige sehr gute Chancen und hätten schon da den Anschluss und Ausgleich herstellen können, ja vielleicht müssen. „Wenn man uns da einen Vorwurf machen will, dann den, dass wir nicht zwingend genug waren. Wir wollten die Scheibe oft ins Tor tragen. Schöne Spielzüge und Kombinationen alleine helfen nicht. Da muss man auch mal abschließen. Aber die Art, wie wir da gespielt haben, war nahezu perfekt für ein Auswärtsspiel und den vorhandenen Kader. Darauf kann man aufbauen“, zeigte sich Gerike deutlich zufriedener.

Auch im letzten Abschnitt blieb der Erfolg im Abschluss unserem Team versagt. Selb hingegen schlug noch zweimal zu. Erst mit einem unhaltbar abgefälschten Schuss in der 46. und dann noch einmal gut herausgespielt in der 50. Minute. Somit war die Partie endgültig entschieden. Gut 5 Minuten vor dem Ende ließen zwei der jüngsten Spieler am Eis noch die Fäuste fliegen und bekamen dafür 2+2 Minuten Strafe vom Schiedsrichter. Mehr passierte nicht mehr, da beide Trainer kurz mit ihrem jeweiligen Team sprachen und das entstandene Feuer anscheinend ein wenig herausnahmen. So endete das Spiel dann mit 5-1 für den VER Selb. „Verdient war der Sieg auf jeden Fall für die Wölfe. Wir müssen lernen, konstant unser Eishockey zu spielen und nicht das des Gegners“, befand unser Coach.

Sonntag um 17 Uhr steigt nun der letzte Test daheim gegen Weiden und dann beginnt endlich die neue Saison so richtig!