GENERALPROBE GELUNGEN

Gestern Abend stieg der letzte Test der diesjährigen Vorbereitung. Zu Gast waren die Blue Devils aus Weiden. Gleich zu Beginn fiel auf – da ist mal wieder jede Menge Platz auf der IceFighters-Bank. Esa Hofverberg, Hubert Berger, Marvin Miethke, Antti Paavilainen und Damian Schneider fehlten entweder krank oder verletzt. 8 Stürmer und 5 Verteidiger konnten demnach spielen. Die gut 800 Zuschauer bereuten aber ihr Kommen nicht. Sie sahen ein abwechslungsreiches und schnelles Spiel.

Den Anfang erwischten die Gäste besser. Heinisch tankte sich über außen durch und ließ „Keke“ Roßberg im Tor unserer EXA IceFighters keine Chance. Doch die Antwort kam prompt. Hatte Jakob Weber beim 0 – 1 noch das Nachsehen, war es genau ihm vorbehalten mit einem satten Schuss in den Knick auszugleichen. Munter ging es weiter hin und her. Zum bestmöglichen Zeitpunkt, nämlich in der letzten Minute des ersten Drittels, traf Kapitän Florian Eichelkraut zum 2 – 1.

Im zweiten Drittel war es streckenweise atemberaubend, den EXA IceFighters zuzuschauen. Mehrere Minuten lang kamen die Gäste aus Bayern nicht mehr aus ihrem Abwehrdrittel heraus. Und im Gegensatz zum Freitagsspiel zeigten sich unsere Jungs von der abgeklärten Seite. Ian Farrell kämpfte in der Ecke die Scheibe frei, spielte zu Hannes Albrecht und der zu „Eichi“ in den Slot – und der Capo traf erneut. Eine Minute später hatten wir das Glück des Tüchtigen auf unserer Seite. Die Blue Devils wollten die Scheibe aus der Defensive klären und trafen dabei den Linesman. Von da sprang der Puck zu Patrick Fischer, der bediente Dimitri Komnik und der traf. Und weiter ging es. Die IceFighters waren wie entfesselt. In der 31. Minute traf Hannes Albrecht zum 5 – 1. Weiden nahm daraufhin eine Auszeit und wechselte den Torhüter. Das schien auch zu fruchten, denn ein weiteres Tor gelang den Hausherren erst einmal nicht.

Im letzten Drittel änderte sich das Bild lange nicht. Die Eiskämpfer blieben druckvoller, auch wenn mit Leo Zink sogar noch ein Spieler mehr angeschlagen in die Kabine musste. Wie aus dem Nichts traf aber in der 54. Minute der Gast zum 2 – 5 aus ihrer Sicht. Aber wir fanden sofort die Antwort. 30 Sekunden später traf Patrick Fischer zum 6 – 2. Unnötig aber sehenswert herausgespielt, war dann das 3 – 6 aus Gästesicht. Und als dann knapp zwei Minuten vor dem Ende auch noch das 4 – 6 fiel, wurde es plötzlich leiser im Zelt. Aber unsere Mannschaft brachte den Sieg noch gut über die Runden. Wir hoffen, unsere tapferen Fighter erholen sich gut und die angeschlagenen oder verletzten Spieler kehren bald zurück.

Dann kann’s losgehen mit der Saison!