DIE SPITZE EROBERT

Gestern Abend gastierten die Preussen aus Berlin in der kW-RENT EISARENA. Coach Sven Gerike hatte im Vorfeld der Partie gesagt, es würde ein hartes Stück Arbeit und kein Spaziergang werden. Dabei musste er auch wieder im Vergleich zur letzten Woche umstellen. Michal Velecky gesellte sich kurzfristig zu den Langzeitausfällen Mark Arnsperger und Marvin Miethke. Und im Tor bekam Eric Hoffmann seine erste Pflichtspielchance.

Die Berliner hatten in einem umkämpften Beginn die erste größere Chance, trafen aber das Tor nicht. Die EXA IceFighters wie gewohnt läuferisch gut und mit Forecheck eroberten dann in der 8. Minute den Puck, Hannes Albrecht bediente Damian Schneider und der traf zum 1-0. Zwei Minuten später setzte sich Erek Virch stark durch, brachte die Scheibe zu Damian Schneider. Der zog hart zum Tor und erzielte das 2-0. So ging es dann auch in die erste Pause.

Das zweite Drittel begann mit Überzahl. Erst 5 gegen 4, dann sogar 5 gegen 3, aber wir spielten unkonzentriert. Trotzdem gelang dann bei 5 gegen 4 ein „herausgearbeitetes“ Tor in der 23. Minute durch Ian Farrell. In der 27. Minute zeigten die Gäste ihre Qualität. Im Powerplay trafen sie schön herausgespielt zum 3-1. Der Rest des Drittels war auf Seiten der IceFighters ordentlich aber nicht cool genug. Es fehlte oftmals beim letzten Pass oder beim Abschluss die nötige Konsequenz. So blieb es beim knappen Vorsprung.

Das letzte Drittel ist schnell erzählt. Es gab auf beiden Seiten viele Möglichkeiten an den Special Teams zu arbeiten. Das Powerplay wirkte dabei ein wenig zu umständlich. Das Unterzahlspiel dagegen war beinahe perfekt. Viele Schüsse wurden entweder gar nicht zugelassen, oder geblockt. Und wenn mal was durchging, dann war da ja noch der junge Eric Hoffmann, der eine sehr ruhige und unaufgeregte Leistung zeigte. So lief das Spiel arm an Höhepunkten dem Ende entgegen, als sich in Unterzahl in der letzten Minute Ian Farrell nochmal durchsetzte und den 4-1 Endstand markierte. Zwischenzeitlich wurde im Stadion bekannt, dass Duisburg sein Spiel verloren hatte und damit wurde im Zelt zum ersten Mal seit langer Zeit, die Tabellenführung gefeiert. „Eine schöne Momentaufnahme für den ganzen Standort“, war der kurze Kommentar unseres Coaches zu diesem Fakt. Morgen geht es weiter bei den Hamburg Crocodiles.

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