AM ENDE DEUTLICH

Nach der unglücklichen, letztendlich aber auch nicht unverdienten Niederlage vom Freitag in Timmendorf, zeigten sich unsere EXA IceFighters zu Anfang des Spiels noch leicht beeindruckt. Natürlich hatten sie auch erst einmal Unterzahl zu überstehen. Das taten sie in gewohnter Manier, aber danach waren sie unaufmerksam. Die Gäste gewannen den Puck hinter dem Tor und der Pass vor das Tor erreichte Marco Meyer und der ließ unserem „Keke“ Roßberg keine Chance. Da war es dann plötzlich still im Zelt. Der nächste Schockmoment in der 10.Minute war dann die Verletzung von Damian Schneider. Im Powerplay blieb er hängen und verdrehte sich den Fuß. Das sah übel aus. Damian konnte das Spiel nicht fortsetzen. Es lief einfach nicht für unsere Mannschaft. Das änderte sich dann aber, als Dominik Patocka in der 14. Minute den Ausgleich erzielte. Das Tor war extrem wichtig und so etwas wie der Dosenöffner. Vor allem, weil es Dimitri Komnik gelang, in der 20. Minute das wichtige 2-1 zu erzielen. Somit war das Team wieder auf Kurs.

Das zweite Drittel war immer noch leicht zerfahren. Irgendwie war der Spielfluss der letzten Wochen auf der Reise nach Timmendorf im Stau steckengeblieben und hatte auch den Weg zurück noch nicht gefunden. Da war es umso wichtiger, dass Hubert Berger in der 28. Minute schlitzohrig in den kurzen Winkel traf. Ab jetzt spielten fast ausschließlich unsere Eiskämpfer. Doch es gab noch einen Dämpfer. Nach einem Zusammenprall stürzte Michal Velecky so unglücklich aufs Eis, dass er sich an der Schulter verletzte und ebenfalls nicht weiterspielte. Beide Spieler, Damian Schneider und Michal Velecky, werden heute bei unserem Partner, dem Elisabeth Krankenhaus untersucht. Wir drücken dafür natürlich alle die Daumen. Das zweite Drittel endete mit dem Stand von 3-1, weil wir die Chancen noch nicht auszunutzen wussten und auch der Pfosten zweimal laut „Nein!“ sagte.

Würde diese Begegnung weiter eng und zäh bleiben? Nein, es sollte sich grundlegend ändern. Dominik Patocka hämmerte die Scheibe humorlos in den Winkel (42.) und Florian Eichelkraut fälschte unhaltbar ab (43.). Damit war die Gästeverteidigung endgültig am Ende. Aber unser Team war noch hungrig. Antti Paavilainen (47.) und Hannes Albrecht (48.) legten mit dem zweiten Doppelschlag weiter nach. Hier verletzte sich der Freitag noch überragende Gästetorhüter Jordi Buchholz und konnte auch das Spiel nicht mehr beenden. Sein Vertreter Fabio Alonso musste dann auch noch zweimal hinter sich greifen. Jakob Weber (53.) und Patrick Fischer (57.) schraubten das Endergebnis auf 9-1. Damit gelang unserem Team die Revanche für das Spiel in Timmendorf. Nächste Woche ist dann das Spitzenspielwochenende schlechthin. Erst empfangen wir Freitag den punktgleichen EV Duisburg um dann am Sonntag zum neuen Tabellenführer Tilburg zu fahren.