NÄCHSTER AUSWÄRTSDREIER

Ein insgesamt ganz starkes und solides Spiel lieferten unsere EXA IceFighters am gestrigen Abend bei den Hannover Scorpions ab. Letztendlich verdient gewannen sie mit 3-1 und bleiben damit punktgleich mit Tilburg an der Tabellenspitze. Die mitgereisten Fans sahen ein spannendes und intensives Oberligaspiel.

Im ersten Drittel kamen die Hausherren ein wenig besser ins Spiel. Sie zeigten mit guten Offensivaktionen, dass sie zurecht auf dem dritten Tabellenplatz rangierten. Gleich in der 6. Minute untermauerten sie diesen Eindruck mit dem 1-0. Direkt aus dem Bully heraus stand Sean Fischer ganz alleine im Slot und ließ dem erneut starken „Keke“ Roßberg keine Chance. Ab der 10. Minute fanden unsere Jungs besser ins Spiel und hatten auch mehr Chancen. Aber der Puck wollte noch nicht ins Tor. Beide Trainer hatten ihren Teams wohl nach dem torreichen Hinspiel eine bessere Defensivarbeit verordnet.

Im zweiten Abschnitt das gleiche Bild. Unsere EXA IceFighters bestimmten das Tempo und hatten mehr Schüsse und mehr Chancen. Aber Björn Linda im Scorpionstor zeigte auch eine starke Leistung. So dauerte es bis zur 31. Minute, bis sich unser Team für den starken Auftritt erstmals belohnte. Im Powerplay traf Damian Martin zum 1-1. Das war auch der Pausenstand.

Im letzten Drittel ging es weiter hin und her. Die Hausherren hatten jetzt wieder bessere Chancen, aber Keke war nicht mehr zu überwinden. Das Spiel wurde intensiver. Bis auf Ausnahmen sahen die Fans eine harte aber faire Begegnung. In der 46. Minute tauschten Michael Budd und Damian Schneider ein paar Nettigkeiten aus. „Wenn die Spieler das auf dem Eis und auf diese Art klären, können alle damit leben“, war die knappe Aussage unseres Coaches zu dieser Situation. In der 50. Minute war es dann Kapitän Florian Eichelkraut, der sein Team auf die Siegerstraße führte. Nach schönem Pass von Patrick Raaf-Effertz setzte sich Hannes Albrecht durch und bediente Eichi, der Linda keine Abwehrchance ließ. Die Scorpions versuchten dann alles und hatten bei 5-3 Überzahl die große Chance wieder auszugleichen. Aber das Penaltykilling unserer IceFighters war schier unüberwindbar. Entweder blockten die Spieler die Schüsse oder Keke war auf dem Posten. Drei Minuten vor dem Ende dann eine sehr unschöne Szene. Chad Niddery lief an der gerade geöffneten Strafbanktür vorbei und blieb mit dem Arm hängen. Er musste sofort das Eis verlassen. „Das war eine unglückliche Situation, in der man niemandem einen Vorwurf machen kann. Jedenfalls haben weder Dieter Reiss noch ich eine absichtliche Aktion gesehen, die zu dieser Verletzung führte. Wir wünschen Chad und den Scorpions, dass er möglichst bald auf das Eis zurückkehren kann“, meinte unser Coach Sven Gerike nach Rücksprache mit dem Scorpionscoach. In der 58. Minute erhöhte abermals im Powerplay Dominik Patocka auf 3-1. Damit war das Spiel dann endgültig entschieden. Unser Team feierte diesen wichtigen Erfolg mit den vielen mitgereisten Fans.

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