ERSTE NIEDERLAGE NACH 60 MINUTEN

Am gestrigen Abend spielten unsere EXA IceFighters in Berlin bei den Preussen. Ohne den kranken Antti Paavilainen und weiterhin ohne Marvin Miethke und Mark Arnsperger setzte es mit 4-5 die erste Niederlage nach 60 Minuten für unsere Jungs. In einer zerfahrenen Partie waren es Kleinigkeiten, die insgesamt fehlten. Darum ging die Niederlage auch in Ordnung.

Im Tor der EXA IceFighters stand diesmal wieder Eric Hoffmann und eins vorneweg – am jungen Keeper lag es sicher nicht. Im Gegenteil, er machte eine sehr solide Partie und war in den ersten beiden Dritteln der Grund, dass unsere Jungs lange 3 – 1 führen konnten. Das Spiel begann mustergültig. In der 2. Minute tankte sich Ian Farrell durch und traf sehenswert zum 1 – 0. Leider waren wir danach mit vielen Chancen und Powerplaymöglichkeiten zu inkonsequent und fahrlässig. Auf der anderen Seite ließ das EXA IceFighters-Team zwar wenige, aber oft hochkarätige Chancen zu. Es ging trotzdem mit der knappen Führung in die Pause.

Wie man Powerplay spielt, zeigten die Preussen in der 27. Minute. Der Puck lief gut und landete am Ende im Tor. Danach waren die Hausherren, die über die gesamte Begegnung hartes und läuferisch starkes Eishockey boten, näher am Führungstreffer dran, als unsere Mannschaft. Aber wie gesagt verhinderte Eric Hoffmann mit starken Paraden den nächsten Treffer. Den erzielten dann doch unsere EXA IceFighters. Erst Dimitri Komnik und dann Hannes Albrecht sorgten für den 3 – 1 Pausenstand.

Die Preussen wollten das Spiel aber nicht aus der Hand geben. Sie kamen im letzten Drittel noch einmal stark aus der Kabine. Und belohnten sich. In der 43. Und 44. Minute glichen sie mit einem Doppelpack das Spiel aus. Und in der 49. Minute drehten sie das Spiel sogar ganz. Ärgerlich war, dass unsere Jungs in Unterzahl zwar die Chance auf den Führungstreffer hatten, dann aber eiskalt ausgekontert wurden. Das passte zum Spielverlauf. Sowieso spielten wir im letzten Drittel zu oft Unterzahl. Zwei mal sogar lange 3 gegen 5. Ian Farrell musste mit einer 5 plus Spieldauerstrafe sogar frühzeitig zum duschen und wird uns somit im Heimspiel gegen Hamburg fehlen. Zwei Minuten vor dem Ende versuchte unser Coach nochmal alles und nahm Hoffmann zugunsten des 6. Feldspielers vom Eis. Aber leider landete ein Befreiungsschlag zum 5. Tor der Hausherren in unserem Tor. Aufgeben kam aber nicht in Frage. Wir versuchten es noch einmal mit 6 Mann und wurden 30 Sekunden vor dem Ende belohnt. Michal Velecky traf zum 4 – 5. Geht da etwa noch was? Nein – Patrick Raaf-Effertz startete zwar noch einen starken Sololauf, scheiterte aber ganz knapp am Torhüter der Preussen. Somit war es geschehen. Die erste Niederlage der Saison stand fest. Durch die gleichzeitige Niederlage der Tilburger in Duisburg steht unser Team nach diesem Spieltag, dank der mehr geschossenen Tore auf dem ersten Tabellenplatz. Das ist zwar ein Muster ohne Wert, aber zeigt doch, was für eine starke Saison unser Team spielt.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok