EINE GUTE REAKTION AUF DAS FREITAGSPIEL

Es war eine ungewohnte, neue Situation, mit der unsere EXA IceFighters umgehen mussten. Am Freitag gab es die erste Niederlage der Saison nach regulärer Spielzeit. Das musste verarbeitet werden und die Frage war, wie das dem Team gelingen würde. Gefehlt haben weiter Antti Paavilainen, Marvin Miethke, Mark Arnsperger und der von Freitag gesperrte Ian Farrell. Am Ende war die Frage nach der mentalen Stärke mit einem deutlichen 6 – 1 Erfolg beantwortet. Rund um das Spiel gegen die Hamburg Crocodiles, bei denen auch einige Akteure fehlten (unter anderem Star – Verteidiger Christoph Schubert), fanden noch einige Aktionen statt, sodass die Fans mal wieder voll auf ihre Kosten kamen. Adventssingen, Teddy Toss und der Verkaufsstart des ersten Stickeralbums in der IceFighters-Geschichte sorgten für einen schönen Rahmen um ein klasse Spiel unserer Jungs.

Gleich im ersten Powerplay des Spiels gelang der „Teddy Toss Treffer“. Leo Zink staubte im Nachschuss ab. Es regnete Kuscheltiere und die Fans hatten ihren Spaß. Die Aktion zugunsten der „Elternhilfe für krebskranke Kinder“ unterstützen wir seit Jahren erfolgreich. „Wir helfen bei dieser Aktion gerne und der gute Zweck steht über allem. Das ist einfach eine schöne Sache. Die Frage war sportlich, ob das Team die Konzentration hochhalten könnte“, freute sich unser Coach über die wieder einmal rege Teilnahme der vielen Fans. Und sein Team blieb am Drücker. Hamburg fand sich immer wieder auf der Strafbank wieder und zu keiner Zeit in das Spiel. „Keke“ Roßberg, wieder im Tor, hatte relativ wenig zu tun. Und seine Vorderleute machten ihren Job stark. Hannes Albrecht und Michal Velecky schraubten noch in den ersten zwanzig Minuten auf 3 – 0.

Im zweiten Drittel kamen die Gäste deutlich verbessert aus der Kabine. Sie machten offensiv viel mehr Druck und erspielten sich durchaus Chancen. Aber entweder blockten die EXA IceFighters die Schüsse oder Keke war mit teils starken Paraden zur Stelle. Als die Krokodile drauf und dran waren, den Anschlusstreffer zu erzielen, schlugen unsere Jungs wieder zu. Leo Zink hatte Spaß am Tore schießen gefunden. Er traf in der 30. Minute zum 4 – 0. Das war der Genickbruch für die Gäste. Ab diesem Tor waren unsere IceFighters nicht mehr zu stoppen. Angriffswelle auf Angriffswelle rollte auf die Crocodiles zu. Teilweise waren die Spielfreude und die Laufbereitschaft atemberaubend. In der 36. Minute legte Dimitri Komnik nach starker Vorarbeit von Patrick Raaf – Effertz nach. Und in der 38. Minute schloss Patrick Fischer sein herrliches Solo zum 6 – 0 Pausenstand ab.

Das letzte Drittel ist schnell erzählt. Die EXA IceFighters spielten nicht mehr ganz so zielstrebig und druckvoll. Ein paar sehenswerte Kombinationen gab es aber noch und auch hochkarätige Chancen, wie zum Beispiel den Alleingang von Dimitri Komnik. Aber ein weiterer Treffer wollte nicht gelingen. Dafür trafen die Gäste in der 46. Minute bei eigener Unterzahl. Das blieb aber auch der einzige Treffer und so endete das Spiel mit einem hochverdienten 6 – 1 Erfolg für die EXA IceFighters. „Ich bin stolz auf das Team. Die Art und Weise, wie wir gespielt haben war eine gute Reaktion auf das Freitagspiel“, sagte Coach Gerike nach dem Spiel.

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