KNAPPER SIEG IM PARTY-ZELT

Gestern Abend gastierten die Rostock Piranhas in der kW-RENT EISARENA. Die Stimmung vor dem Spiel war schon gut. Und zwei Jubiläen gab es zu feiern. Das 150. Meisterschaftsspiel im Zelt und gleichzeitig der 200’000ste Besucher. Dank eines knappen und hart erkämpften 5 – 4 Sieges unserer EXA IceFighters gab es also jede Menge Gründe zu feiern.

Coach Sven Gerike warnte vor dem Spiel, dass Rostock eine stärkere Mannschaft hätte, als es der derzeitige Tabellenplatz aussagt. „Auf Konter müsste besonders geachtet werden“, so der Coach schon unter der Woche. Im ersten Drittel sah es anfangs so aus, als würden das seine Spieler umsetzen. Damian Schneider traf in der 5. Minute selbst aus einer schnellen Umschaltaktion. Dann gab es die erste Strafe und zeitgleich das erste Gegentor. In der 8. Minute traf Ex-IceFighter Dennis Dörner von der Blauen. Das Spiel ging nun hin und her. Dabei hatten unsere Mannen mehr Spielanteile, aber waren nicht zwingend genug. Bis zur 18. Minute, als erneut Damian Schneider zur 2 – 1 Pausenführung traf.

Das zweite Drittel begann mit einem schönen Treffer von Jakob Weber. Er traf in der 21. Minute auf Vorarbeit von Damian Schneider und dem wieder gesunden Antti Paavilainen von der blauen Linie. Was folgte war die stärkste Phase der Hausherren. Angriff um Angriff liefen die EXA IceFighters auf das Tor der Piranhas. Selbst beste Chancen blieben aber leider ungenutzt. Und dann kam was kommen musste. Mitten in der Druckphase schlugen die Piranhas in der 32. Minute eiskalt zu – mit einem Konter. In der 39. Minute konnte Michal Velecky zur erneuten Zwei-Tore-Führung einnetzen. Das war wichtig, aber änderte nichts daran, dass es noch einmal richtig spannend wurde.

Vier Minuten waren im letzten Abschnitt gespielt, als die Männer aus dem Norden, nochmals im Powerplay, das 3. Tor schossen. Und zwei Minuten später gelang ihnen sogar der Ausgleich. Erzielt wurde der Ausgleich wieder aus einem Konter. Das war bitter. Aber die EXA IceFighters zeigten Moral und Charakter. Sie schlugen in der 51. Minute zurück. Kapitän Florian Eichelkraut, der das Spiel über auf die Zähne biss und uns am Sonntag auf jeden Fall fehlen wird, erzielte in Überzahl den wichtigen 5 – 4 Führungstreffer. Diese knappe Führung verteidigte der Tabellenführer bis zum Ende. „Schön war nicht alles. Aber wir müssen auch von der Idee wegkommen, dass hier alle Gegner aus dem Zelt geschossen werden. Es gibt keine leichten Gegner in dieser Liga und deswegen bin ich stolz auf meine Mannschaft“, fasste unser Coach kurz nach dem Spiel zusammen.

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