SIEG IM SCHNEECHAOS

Unsere EXA IceFighters bleiben auf der Erfolgsspur. Mit 3 – 2 gewannen sie auch das Spiel in Braunlage bei den Harzer Falken. Neben den bekannten Ausfällen musste Coach Sven Gerike auch auf Kapitän Florian Eichelkraut verzichten. Wie lange „Eichi“ ausfallen wird, steht noch nicht fest. Was allerdings feststeht, ist dass wir am Freitag als Tabellenführer in das Spitzenspiel gegen die Tilburg Trappers gehen.

Das Spiel in Braunlage begann mit halbstündiger Verspätung. Schneechaos ließ Spieler der Harzer Falken und die Schiedsrichter erst deutlich später als geplant anreisen. Unserer Mannschaft gelang mal wieder ein guter Start. Antti Paavilainen traf in der 5. Minute zum 1 – 0. Das war gleichzeitig der 100ste Treffer der jungen Saison. In der 11. Minute legten die deutlich überlegenen EXA IceFighters nach. Michal Velecky fälschte einen Hofverberg – Schuss unhaltbar ab. Danach verpassten es die Eiskämpfer, das Ergebnis noch höher zu schrauben. Und in der letzten Sekunde des ersten Drittels kam, was kommen musste. Konter, Torchance und weil der Harzer nur per Foul gestoppt werden konnte, gab es Penalty. Aber Keke Roßberg blieb eiskalt und verhinderte den Gegentreffer.

Im zweiten Drittel kamen die Hausherren deutlich aggressiver aus der Kabine. Sie versuchten mit gutem Forechecking und besserem Körperspiel, den Rhythmus aus unserem Spiel zu nehmen. Die Folge waren viele Strafen auf beiden Seiten. Leider ließen sich unsere Jungs anstecken und ein Gegentor bei 3 gegen 4 war in der 33. Minute die Folge. Mit diesem knappen 2 – 1 ging es in die zweite Pause, da wir leider die guten Chancen weiterhin nicht zu nutzen verstanden.

Im Schlussabschnitt sahen unsere Mannen wieder besser aus und kontrollierten lange das Spiel. Als Damian Schneider dann in der 46. Minute das 3 – 1 erzielte, dachten alle, dass dieses Spiel nun entschieden sei. Aber Braunlage schlug noch einmal zurück. In der 57. Minute trafen sie in Überzahl zum Anschluss. Danach wurde es hektisch. Damian Schneider erwischte einen harten Check und blieb bewusstlos am Eis liegen. Die gute Nachricht ist, er konnte mit seinem Team trotz einer Gehirnerschütterung  die Heimreise antreten. Das anschließende Powerplay spielten die EXA IceFighters souverän runter. Sie versuchten nicht mehr, noch ein Tor zu erzielen, sondern den Puck und Gegner laufen zu lassen. Zumeist gelang das gut und so gewannen sie am Ende ein weiteres knappes Spiel mit 3 – 2. Nun gilt es, die Verletzungen und Blessuren auszukurieren oder zu analysieren und sich auf das absolute Topspiel der bisherigen Saison, das Spiel 1. gegen 2., EXA IceFighters gegen die Tilburg Trappers, vorzubereiten. Wer noch keine Karte hat, sollte sich diese auf jeden Fall zulegen. Das Spiel und das Team haben ein volles und lautes Eiszelt verdient.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok