ZWEI WICHTIGE PUNKTE AN EINEM GESCHICHTSTRÄCHTIGEN TAG

An diesem denkwürdigen Tag ist es schwer, die richtigen Worte zu finden. Unsere EXA IceFighters saßen im Bus auf dem Weg nach Hannover und feierten den unglaublichen Erfolg der deutschen Nationalmannschaft! Der Einzug in das Finale der Olympischen Spiele – das ist ein geschichtsträchtiger Tag. Eigentlich sollte man nur darüber reden. Alle IceFighters und ganz sicher alle Leipziger Eishockeyfans schicken einen riesen Glückwunsch zu Marco Sturm und seiner Mannschaft!

Aber auch unsere Jungs haben eine starke Leistung gebracht. Bei den Hannover Indians gewannen die EXA IceFighters mit 2 – 1 nach Penaltyschießen. Vor ein paar hundert mitgereisten Leipziger Fans, die ihre Mannschaft lautstark unterstützten, gelang es, den Pferdeturm ins Wanken zu bringen. Held des Spiels war für viele der junge Eric Hoffmann, der wieder im Tor stand und wie schon am Sonntag eine starke Leistung bot.

Im ersten Drittel kamen unsere Jungs sehr gut ins Spiel. Mit gerade einmal 14 Spielern war die Ausrichtung schnell zu erkennen. Das Team von Coach Sven Gerike versuchte in der neutralen Zone und im eigenen Drittel solide und konzentriert zu spielen. Bei Scheibengewinn ging es dann schnell nach vorne. So wie in der 8. Minute, als Michal Velecky nach vorne stürmte, einen Doppelpass mit Damian Schneider spielte und den Indianskeeper elegant mit einem Bauerntrick düpierte. Das war stark. Das 1 – 0 zu diesem Zeitpunkt verdient. Danach hätten Niklas Hildebrand und Dominik Patocka das 2 – 0 auf dem Schläger gehabt. Sie verpassten allerdings knapp. Zum Ende der ersten 20 Minuten kamen die Indians zu besseren Chancen. Aber Eric Hoffmann war ein sicherer Rückhalt einer starken Defensive.

Der zweite Abschnitt begann in Unterzahl. Aber diese Situation überstanden die EXA IceFighters ohne Gegentreffer. Danach ging es weiter hart zur Sache. Beide Teams schenkten sich nichts. Beide Teams kämpfen um das Heimrecht in den Playoffs. Andi Morczinietz auf Seiten der Indianer und Antti Paavilainen auf unserer Seite hatten große Chancen, das Ergebnis zu ändern. Aber sie fanden ihren Meister im jeweiligen Torhüter. Stark war, wie die IceFighters immer wieder den Druck der Hausherren entschärfen und mit klugen Entscheidungen offensiv selber Chancen produzieren konnten. Tore fielen in diesem Abschnitt allerdings nicht mehr.

Das letzte Drittel war an Spannung kaum zu überbieten. Zum einen, weil wir die Entscheidung in Form weiterer Tore nicht zustande brachten, zum anderen, weil die Indians auch wirklich alles versuchten, um ein Tor zu erzielen. In Überzahl sollte ihnen das dann auch gelingen. Tobias Schwab traf in der 50. Minute. Danach wurden die Hausherren besser. Der Pferdeturm erwachte und es galt für unsere Mannschaft, diese Druckphase zu überstehen. Und das gelang. Leider trafen wir bei den zwei, drei guten Konterchancen durch Michal Velecky, Antti Paavilainen und zum Beispiel Patrick Fischer (in Unterzahl) nicht zur erneuten Führung. Es ging also in die Verlängerung. Hier mussten wir nochmals zittern, als Jakob Weber auf die Strafbank musste. Ein Tor für die Indians wurde als „hoher Stock“ gewertet und deshalb nicht anerkannt. In den letzten Sekunden hatten wieder unsere beiden Imports die Möglichkeit, das Spiel zu entscheiden. Es fehlten aber die berühmten Zentimeter. Also Penaltyschießen. Als erster Schütze trat Antti Paavilainen an. Kurios – er verlor die Scheibe bei seiner Finte, aber das Spielgerät fand alleine den Weg ins Tor. Auf der anderen Seite blieb Hoffmann Sieger gegen Schwab. Danach Michal Velecky. Der traf eiskalt. Und Eric Hoffmann beendete seine starke Leistung mit einem Safe und holte somit den verdienten Sieg für unsere EXA IceFighters.

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