NERVENSCHLACHT GEWONNEN

Im Entscheidungsspiel die Nerven behalten, das haben unsere EXA IceFighters gestern. Spiel 5 in der Serie gegen Sonthofen stand an. Und wie die gesamte Serie, so war auch dieses Spiel nichts für schwache Nerven. Die Entscheidung fiel erst spät in den letzten Minuten des Spiels. Am Ende gewannen unsere Jungs mit 3 – 1 und ziehen somit in die nächste Runde der Playoffs ein. Gegner werden die Selber Wölfe sein.

Die Stimmung zu Beginn des Spiels war schon überragend. Die Fans unserer IceFighters zelebrierten die unverhoffte neue Chance. Noch am Dienstag hatten die wenigsten wohl geglaubt, dass wir zu Spiel 5 zurückkehren würden. Dementsprechend stark war die Atmosphäre. Und das änderte sich auch nicht, als die Gäste gleich in der 5. Minute mit 1 – 0 in Führung gingen. Gleich darauf hatte Antti Paavilainen eine große Chance. Ihm versagten allerdings noch die Nerven, wobei diese Aktion trotzdem eine positive Wirkung hatte. Eigentlich lief danach das Spiel fast ausschließlich in eine Richtung. Damian Schneider beruhigte dann in der 13. Minute die Gemüter. Er setzte sich geschickt durch und traf zum Ausgleich.

Der zweite Abschnitt war ebenfalls sehr einseitig. Doch ein weiterer Treffer wollte partout nicht fallen. Denn wie so oft in dieser Serie warfen die Gäste alles in die defensive Waagschale. „Ein Riesenrespekt vor der Leistung von Sonthofen. Die haben es uns wirklich schwer gemacht, Tore zu schießen. Sehr positiv fand ich aber, dass meine Truppe ruhig und selbst defensiv fokussiert geblieben ist. Es war wichtig daran zu glauben, dass irgendwann das Tor fallen wird“, erklärte Coach Gerike nach dem Spiel.

Und er sollte Recht behalten. Spät aber nicht zu spät fiel der ersehnte Führungstreffer. Kapitän Florian Eichelkraut fälschte einen Schuss von Marvin Miethke erfolgreich zum 2 – 1 in der 54. Minute ab. Sonthofen schien spätestens zu diesem Zeitpunkt mit den Kräften komplett am Ende. Sie bekamen aber nochmal die Chance auf Erholung. Ein defektes Plexiglas sorgte für eine 5 minütige Unterbrechung. Würde diese Pause den Gästen nochmal Auftrieb geben? Nein, zum Glück nicht. Direkt mit dem nächsten Wechsel traf Dominik Patocka auf Vorlage von Michal Velecky zum 3 – 1. Dass es jetzt trotzdem nochmal spannend wurde, lag an einer Strafe, die gegen unsere Mannschaft ausgesprochen wurde. Damian Schneider musste für 4 Minuten in die Kühlbox. Aber die Unterzahlspezialisten machten zusammen mit Eric Hoffmann und den Fans im Rücken einen großartigen Job. So endete das Spiel dann mit 3 – 1 und die Serie geht mit 3 – 2 an unsere Mannschaft.