SELB EINFACH CLEVERER

Gestern startete das Viertelfinale gegen die Selber Wölfe. Unsere EXA IceFighters konnten nach der Genesung von Hannes Albrecht auch wieder auf alle Spieler zurückgreifen und waren nach der spannenden Serie gegen Sonthofen heiß auf das erste Match mit dem Dritten der Oberliga Süd.

Im ersten Drittel lief es auch noch ganz gut für das Team von Coach Sven Gerike. Die ersten richtigen Chancen ließen aber noch auf sich warten. Im ersten Powerplay der Begegnung schlugen unsere IceFighters dann gleich gnadenlos zu. Damian Schneider verwertete in der 7. Minute einen Rebound. Danach gab es Chancen auf beiden Seiten. Nach Puckverlust von unserem Team wurde es richtig brenzlig, als ein Selber Spieler ganz alleine vor Eric Hoffmann auftauchte. Der junge Goalie parierte aber glänzend. Auf der anderen Seite hätten Hannes Albrecht und Antti Paavilainen den Zwischenstand verändern können. Das gelang aber keinem. So ging ein rasantes und schnelles erstes Drittel mit einer 1 – 0 Führung für uns in die Pause.

Aus der Kabine kamen wir wieder besser und hatten größere Chancen. Die größte hatte erneut Hannes Albrecht, der nach dem Abschluss noch im gegnerischen Torhüter landete. Dafür bekam er eine umstrittene Strafe. In Unterzahl spielten wir gewohnt aggressiv und konnten einen Gegentreffer erst noch verhindern. Dann aber genau eine Sekunde nachdem Albrecht wieder am Eis war schlug es doch ein. Selb traf in der 25. Minute zum 1 – 1 Ausgleich. Danach entwickelte sich das Spiel zum offenen Schlagabtausch. Chancen gab es auf beiden Seiten und das Spiel ging schnell hin und her. Sicherlich schön zum Ansehen für die Zuschauer in der kW-RENT EISARENA, aber nichts für die Trainer: „Nein, in der Phase haben wir zu kopflos agiert und wurden dann ja auch folgerichtig bestraft“, meinte Sven Gerike danach. In der 33. Minute war es so weit. Selb traf zum 1 – 2. Wieder lief das Spiel hoch und runter. Damian Schneider erzielte dann den Ausgleich. Der Schiedsrichter wollte eine Kickbewegung gesehen haben, weshalb er dem Treffer die Anerkennung verweigerte. Im Gegenzug hielt Hoffmann einen Alleingang. Dann kam der vielleicht entscheidende Augenblick. Unsere IceFighters hatte die große Chance zum Ausgleich und liefen noch einmal in einen Konter. Und 2 Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels konnten die Gäste nochmal zuschlagen. Mit dem 1 – 3 ging es dann in die Kabine.

In den letzten 20 Minuten drängten unsere Jungs weiter, ohne dabei aber allzu große Chancen zu kreieren. Selbst im Powerplay wollte nichts mehr gelingen. So kam es, wie es kommen musste. Zwei Minuten vor dem Ende nahm Gerike den Torhüter vom Eis. Wir hatten auch prompt die Chance zum Anschlusstreffer zu kommen. Aber der Puck blieb hängen, die Gäste trafen ins leere Tor und entschieden somit dieses Spiel 1 der Serie mit 4 – 1 aus ihrer Sicht für sich. Weiter geht es schon morgen in Selb.