OHNE ZÄHLBARES ZURÜCK AUS DER HANSESTADT

Gestern Nachmittag startete für unsere EXA IceFighters Leipzig die neue Saison. Nach dem spielfreien Freitag ging es zu den Hamburg Crocodiles. Es fehlten verletzt Florian Eichelkraut, Erek Virch, Patrick Fischer und Daniel Volynec. Am Ende stand es nach einer umkämpften Partie 4 – 2 für die Krokodile.

Das erste Drittel war arm an Höhepunkten. Man merkte den Hausherren an, dass sie am Freitag mit einer Niederlage gestartet waren und unserem Team, dass sie sich auch erst in der neuen Saison einfinden mussten. Aber beide Trainer dürfte gefreut haben, dass die jeweiligen Defensivabteilungen gut standen. Leider wurden schon in den ersten zwanzig Minuten zu viele Strafen genommen. Drei Mal galt es für unser Team, eine Unterzahlsituation zu überstehen. Hamburg konnte dabei zwar Druck aufbauen, aber die EXA IceFighters brachten immer noch ein Körperteil zum Blocken in die Schüsse, oder Keke Roßberg parierte. Im ersten eigenen Powerplay gelang beinahe der Treffer. Aber bei Dimitri Komniks Versuch schepperte nur das Metall.

Im zweiten Drittel war es dann Damian Schneider vorbehalten, sich als erster Torschütze für die neue Saison im Team der IceFighters einzutragen. Er traf in der 25. Minute aus spitzem Winkel zur Führung. Die hielt leider nicht lange. Hamburg glich in der 27. Minute aus und ging in der 31. Minute mit 2 – 1 in Führung. Bei beiden Toren sahen die Mannen von Coach Sven Gerike nicht gut aus. „In dieser Zeit waren wir zu unsortiert. Daraus resultieren dann die Gegentore. Denen läufst du dann halt hinterher. Das kostet Kraft, die dir dann am Ende fehlt“, meinte der Coach nach dem Spiel. Als in der 40. Minute der nächste grobe Fehler bestraft wurde und die Hausherren mit 3 – 1 in die Pause gingen, schien das Spiel entschieden.

Das letzte Drittel war wieder ärmer an Höhepunkten. Die Hamburger konnten ihrerseits die 9. Strafe unserer Mannschaft ausnutzen und das 4 – 1 erzielen (54. Minute). Danach hatte der Referee ein Einsehen und setzte auch mal ein Krokodil auf die Bank. Das nutzte Patrick Raaf-Effertz zum 2 – 4 in der 56. Minute. Die IceFighters versuchten wirklich alles, um noch einmal verkürzen zu können. Die letzten 4 Minuten spielten sie ohne Torhüter mit 6 – 5 und am Ende 6 – 4. Aber mehr als ein weiterer Metalltreffer wollte nicht gelingen. „Wir hatten in diesem Spiel noch keine Punkte verdient. Da fehlen noch ein paar Dinge. Einsatz und Laufbereitschaft waren da. Das Unterzahlspiel war sehr gut. Das Powerplay sah auch ordentlich aus. Viele gute Dinge, auf die wir aufbauen können“, waren die abschließenden Worte von Gerike.